Auf Deutsch, ja.......
1. Etappe: RUHPOLDING (D) - ST. ULRICH AM PILLERSEE (A)
Den Auftakt zum GORE-TEX™ Transalpine-Run 2008 bildet eine ideale Einstiegsetappe durch die Chiemgauer Alpen und über die Steinplatte von Ruhpolding nach Waidring im Strubtal. Von dort führen herrliche Wanderwege zum idyllisch gelegenen Etappenziel nach St. Ulrich am Pillersee, das westlich der Loferer Steinberge liegt. Mit gut 950 Aufstiegshöhenmetern verlangt diese Etappe zwar keine ausgeprägten Kletterfähigkeiten, 38 Kilometer Horizontalentfernung kratzen jedoch schon knapp an der Marathondistanz.
2. Etappe: ST. ULRICH AM PILLERSEE (A) - MITTERSILL (A)
Mit 2200 Höhenmetern und knapp über 50 Kilometern ist die 2. Etappe bereits der längste und härteste Teilabschnitt beim GORE-TEX™ Transalpine-Run 2008. Nach einem flachen Auftakt von St. Ulrich in Richtung Fieberbrunn steigt die Route der zweiten Etappe durch den so genannten Pletzergraben zum Gebrajoch in den Kitzbüheler Alpen. Obwohl das Gelände in diesem Teil der Nordalpen noch nicht hochalpin ist, wird den Läufern auf zahlreichen Steigungen im Auf- und Abstieg schon alles abverlangt. Mit Henlabjoch, Schusterscharte und Schaberstatt gibt es zahlreiche Höhepunkte, bevor Mittersill im Salzachtal erreicht wird.
3. Etappe: MITTERSILL (A) - NEUKIRCHEN AM GROSSVENEDIGER (A)
Nach der überaus harten 2. Etappe stellt mit seinen knapp 1500 Höhenmetern und 26 Kilometern der Streckenverlauf der 3. Etappe von Mittersill nach Neukirchen am Großvenediger eine kleine Erholung auf der Westroute dar. Trotzdem wartet auf die Teilnehmer mit dem über 1100 Höhenmeter langen Anstieg auf den Wildkogel noch einmal eine echte Herausforderung, für den nur der großartige Ausblick auf die 3000er der Venedigergruppe im Nationalpark Hohe Tauern entschädigt.
4. Etappe: NEUKIRCHEN AM GROSSVENEDIGER (A) - PRETTAU/AHRNTAL (I)
Die 4. Etappe von Neukirchen am Großvenediger nach Prettau im Ahrntal mit nahezu voller Marathondistanz und 1850 Höhenmeter über den Alpenhauptkamm der Tauern führt mit der 2667 Meter hohen Birnlücke über den zweithöchsten Punkt des GORE-TEX™ Transalpine-Runs 2008. Ein landschaftlich einzigartiger Wegverlauf und herrliche Ausblicke begleiten das Feld auf dem Übergang von Österreich nach Südtirol in das wunderschöne Ahrntal. Eine kleine Erleichterung auf dieser Etappe stellt sicherlich das Höhenprofil dar, das nur einen einzigen aber dafür extrem langen Anstieg bereithält.
5. Etappe: PRETTAU/AHRNTAL (I) - SAND IN TAUFERS (I)
Eingerahmt von der beeindruckenden Gipfelkette der Zillertaler Alpen im Norden und der Rieserfernergruppe im Süden ist das Ahrntal nicht nur eines der schönsten sondern auch der längsten Südtiroler Täler. Auf der 5. Etappe kommen daher auch die wirklichen Läufer im Teilnehmerfeld auf ihre Kosten, denn die ersten 22 Kilometer führen leicht fallend aus dem Tal von Kasern nach Luttach, wo der lange Anstieg auf den Speikboden wartet. Bei der Endabrechnung in Sand in Taufers werden knapp 1200 Höhenmeter und 35 Kilometer notiert.
6. Etappe: SAND IN TAUFERS (I) - ANTHOLZ-MITTERTAL (I)
Relativ kurz aber dafür umso knackiger, das ist die Devise für die 6. Etappe von Sand in Taufers nach Antholz-Mittertal. Mit 24 Kilometern ist die Route durch die Rieserfernergruppe zwar die kürzeste aller Etappen beim Transalpine-Run 2008, doch die knapp 2000 Höhenmeter haben es in sich. Steil zieht der Weg vom Reintal, einem Seitental des Ahrntals, zur Rieserfernerhütte am Gänsebichljoch, mit 2791 Meter der höchste Punkt der gesamten Strecke. Eine ideale Route für die „Kletterer“ unter den Teilnehmern.
7. Etappe: ANTHOLZ-MITTERTAL (I) - NIEDERDORF IM PUSTERTAL (I)
Auch auf der 7. Etappe von Antholz-Mittertal nach Niederdorf im Pustertal erwarten die Teilnehmer wieder einen Marathontag. Über 40 Kilometer und knapp 2500 Höhenmeter, das dürfte nach der 2. Etappe der härteste aller Teilabschnitte auf dem Weg in die Dolomiten sein. Vom Antholzer Tal geht es zunächst über die Grüblscharte ins Gsiestal, bevor ein letzter steiler Anstieg in die westlich vorgelagerten Berge der Defregger Alpen führt. Wunderschöne Steige und einzigartige Ausblicke in die Sextener Dolomiten entschädigen hoffentlich für die Strapazen dieser Route.
8. Etappe: NIEDERDORF IM PUSTERTAL (I) - SEXTEN (I)
Die Schlussetappe des GORE-TEX™ Transalpine-Run 2008 führt von Niederdorf im Pustertal in den herrlich gelegenen Dolomitenort Sexten. Bevor allerdings die Ziellinie in Sexten überquert werden kann, heißt es noch einmal einen echten Marathon zu absolvieren, der es zudem mit knapp 2200 Höhenmetern wirklich in sich hat. Die Kulisse dieser Etappe könnte allerdings nicht atemberaubender und schöner sein, denn mit den Drei Zinnen, dem Wahrzeichen der Dolomiten, erreicht das Teilnehmerfeld nach einer ereignisreichen und unvergesslichen Woche endlich das ersehnte Ziel.
















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